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Nachhaltigkeit


Deutschland hat sich der ambitionierten Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit ihren 17 globalen Nachhaltigkeitszielen und der Förderung einer nachhaltigen Entwicklung verschrieben. Die regelmäßig angepasste Strategie bestimmt den Kurs für eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland.

Leitlinien der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie sind Generationengerechtigkeit, Lebensqualität, sozialer Zusammenhalt und internationale Verantwortung. Beispiel: Der Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch soll bis 2030 auf 80 Prozent steigen. Und Deutschland ist auf einem guten Weg: Inzwischen werden 47 % des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien gewonnen (Quelle: Bundesregierung). Das verringert den Ausstoß an Treibhausgasen in bedeutendem Maße.

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MATERIAL

Die Materialwahl des Pavillons spiegelt die Aspekte von umweltgerechtem und zirkulärem Bauen wider. Als begehbares Exponat soll der Pavillon Materiallösungen für zukünftiges, nachhaltiges und zirkuläres Bauen präsentieren.

So wird das Tragwerk aus Konstruktionsbambus hergestellt, das als CO2-Speicher aus einem schnell nachwachsenden Rohstoff dient. Die Balken sind so bemessen, dass diese nach Ende der Expo wieder problemlos in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden können.

Die Ausfachung der Gebäude-Zylinder besteht, einem Fachwerkhaus vergleichbar, aus vorfabrizierten Paneelen. Diese werden im Sinne des kreislauffähigen Bauens soweit möglich aus lokal verfügbaren Sekundärmaterialien hergestellt. Zugleich dienen die verwendeten Materialien für die Ausfachungen als Vorbild für die Wiederentdeckung traditioneller deutscher Bauweisen. Das Gefach wird in verschiedenen natürlichen und sekundären Baustoffen ausgeführt und stellt den Stand der Entwicklung des ökologischen Bauens dar.

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KLIMAKONZEPT

Für die nachhaltige Gestaltung des Deutschen Pavillons spielte auch das Klima eine wesentliche Rolle. Eine hohe Aufenthaltsqualität im Innen- und Außenraum sind dabei eine Grundvoraussetzung, wobei der Ressourceneinsatz und die CO2-Emissionen auf ein Minimum reduziert werden sollen. Dies wird durch die konsequente Nutzung passiver Methoden und den zirkulär und modular gedachten Einsatz von Gebäudetechnik ermöglicht.

Das Gebäude und der Außenraum passen sich an die klimatischen Rahmenbedingungen innerhalb des Expo-Zeitraumes optimal an. Dazu wurden psychrometrische Diagramme sowie Temperatur- und Feuchtestatistiken erstellt, Windrosen und Sonnenstände analysiert und ein an den Standort optimal angepasstes Klimakonzept entworfen.

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LANDSCHAFT

Ein besonderes Merkmal des Deutschen Pavillons ist seine Außenanlage, die als erlebbare Biosphäre hohe Aufenthaltsqualität und ein spannendes Besuchererlebnis verbindet. Genau wie in den Städten der Zukunft der planvolle Einsatz von Begrünung und die sorgsame Auswahl der Pflanzen dabei helfen wird, Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, haben auch die Pflanzen im Deutschen Pavillon neben dem ästhetischen einen performanten Aspekt: Sie dienen als CO2-Senke, reinigen die Luft, erzeugen Nahrungsmittel und speichern Wasser.

Die verwendeten Pflanzen sind Leihgaben und werden nach dem Ende der Expo an einem anderen Ort in der Umgebung ein neues Zuhause finden. Alle Beläge und Flächenbefestigungen bestehen aus ortsüblichen Materialien und Produkten. Die ungebundenen Bauweisen ermöglichen später die Weiterverwendung der Materialien.

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RESSOURCE WASSER

Verdunstung spielt in urbanen Gebieten eine große Rolle für die Kühlung unserer Städte. Vegetationsflächen, die durch ⁠Verdunstung⁠ kühlen können, sind hier sehr begrenzt.

Die Landschaft des Deutschen Pavillons setzt daher auf durchlässige Oberflächen, die Regen aufnehmen und langsam verdunsten. Die Gründächer, Sickermulden und viel Grün schaffen weitere Voraussetzungen dafür. Die Gründächer sind auch Teil der Strategie für Wassermanagement: Sie halten einen Großteil des Regenwassers auf dem Grundstück und entlasten die Kanalisation.

Unter einem der Gebäudeteile ist zudem ein Regenwasserspeicher aus einem System aus recyceltem Kunststoffmodulen geplant. Das hier von den umgebenden Platz-, Dach- und Grünflächen gesammelte Regenwasser erlaubt es uns, fast autark von zusätzlichem Wasser die Pflanzen zu bewässern.

Organisiert von

Expo 2025 Osaka, Kansai, Japan

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